Alles ist doof!

 

 

 

Wenn Kinder sich dauerhaft unverstanden fühlen,

schalten sie manchmal auf stur.

Manches Kind hat Schwierigkeiten, den Übergang vom Kindergarten zur Schule zu meistern. Das erste Schuljahr wird nur ganz knapp bestanden. Und nun nach ein paar Wochen in der 2. Klasse ruft die Lehrerin an, weil sie nicht mehr weiter weiß und schon die Wiederholung der 2. Klasse befürchtet.

Es ist einfach stur, das Kind. Wenn es nicht will, dann fängt es nicht mal an mit Schreiben, sondern verweigert einfach. Zu Hause mit Einzelbetreuung durch mit einer Nachhilfe geht es mit viel Druck und einigen Tränen. Aber da der ganze verweigerte Schulstoff zu Hause nachgearbeitet werden muss, hat das Kind natürlich auch einen ganzen Berg Schulaufgaben.

Auf ADS und ADHS wurde es geprüft, ohne Ergebnis. Lernschwierigkeiten kann man erst in der 3. Klasse eindeutig identifizieren, sagen die Psychotherapeuten.

Eigentlich ist es ein sehr kreatives Kind, mit einer Menge Fantasie und diese schaltet es eben nicht in der Schule bzw. bei den Hausaufgaben ab.

 

Schon im Kindergarten hat die nette Frau Schmitz gemeint, dass das Kind Aufgaben nur dann konzentriert und problemlos bewältigt, wenn sie von ihm selbst kommen. Aufgaben die von Frau Schmitz vorgeschlagen wurden, hat es nur ungern und "so halb" gemacht.

 

Komisch aufgefallen war es, als es eines Tages schneite, und die nette Frau Schmitz das Kind fragend wegen einer geschmolzenen Schneeflocke ansprach:
„Na? Wo ist sie denn jetzt bloß hin?“

Für das Kind war die Antwort so logisch, das es sie nicht nur nicht ausgesprochen hat, sondern die Erzieherin angeschaut  hat, was sie denn nun eigentlich von ihm wollte. So ist es oft mit dem Kind, dass es Antworten einfach denkt und nicht ausspricht.

„Ihr Kind ist manchmal so seltsam“, sagte dann die nette Frau Schmitz zur Mutter, als diese ihr Kind vom Kindergarten abholte.


Die Lehrerin nun ist streng, mag das Kind aber sehr gerne und es mag sie eigentlich auch. Das Schuljahr wiederholen wäre nur wegen seiner "Sturheit". Es ist schon begabt, wie die Lehrerin sagt. Aber es will halt manches einfach nicht machen...

Kommt Ihnen das irgendwie bekannt vor?

Hier besteht Handlungsbedarf! Die Verweigerung von Mitarbeit kommt bei hochsensiblen und auch höher begabten Kindern oft vor (sie halten vieles für sinnlos - z. B. Hausaufgaben - weil sie die Inhalte ohnehin schon verstanden haben). Aufzuschreiben ergibt für sie keinen Sinn! Da hilft auch kein Zwang. Dieser führt nur zu noch mehr Verweigerung!

 

Es gibt zahlreiche Tests, die eine Hochsensibilität oder Hochbegabung bei Kindern aufzeigen können. In einem, wie den oben beschriebenen Fall, sollte rasch gehandelt werden. Bevor das Kind völlig demotiviert ist.

 

Fragen Sie gerne bei mir an. Diese Geschichte ist kein Einzelfall und überhaupt nicht ungewöhnlich.

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